Das Fresko entdecken

Vier Hörstationen führen Schritt für Schritt durch die Geschichte des Freskos - von der ersten Beobachtung bis zur möglichen Bedeutung der Jagdszene

Auferstehungskirche am alten Friedhof

Auferstehungskirche 

Die Auferstehungskirche am Alten Friedhof ist einer der geschichtsträchtigsten Orte der Stadt.

Umgeben von alten Bäumen und historischen Grabstätten verbindet sie auf besondere Weise Stadtgeschichte, Glaubensgeschichte und einen Ort der Ruhe. Teile des Gebäudes reichen bis weit ins Mittelalter zurück.
Im Inneren haben sich historische Ausstattung, ein spätgotisches Sterngewölbe und ein außergewöhnliches mittelalterliches Wandfresko erhalten.

Heute wird die Auferstehungskirche nicht regelmäßig für das Gemeindeleben genutzt. Besondere Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Konzerte und andere Veranstaltungen finden jedoch weiterhin hier statt. Zwischen Ostern und Ewigkeitssonntag ist die Kirche an Wochenenden regelmäßig geöffnet.

 

Besonderheiten der Auferstehungskirche


Geschichtsträchtiger Ort mit wechselvoller Geschichte

Im 14. Jahrhundert gehörte die Kirche als "Eigenkirche" am nördlichen Grenzpunkt des Wildbanns Dreieich den Herren von Vilbel.
Im 15. Jahrhundert wurde sie zur Gemeindekirche der Vilbeler Gemeinde
Im 16. Jahrhundert wurde die Vilbeler Gemeinde zunächst lutherisch, später reformiert.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche schwer verwüstet und anschließend wieder aufgebaut.

Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie als Simultankirche genutzt und trug den Namen St.-Alban-Kirche. Später wurde sie als Bergkirche bezeichnet, bevor sie 1961 ihren heutigen Namen Auferstehungskirche erhielt.

 

Fresko 
Bei der umfangreichen Restauration im Jahre 2006 wurde an der Nordwand des Langhauses ein mittelalterliches Fresko aufgefunden und teilweise freigelegt.
Es zeigt eine kaiserliche Jagdszene und eröffnet einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit der Kirche und der Region.
Mehr zum Fresko hören  

Historischer Friedhof

Die Kirche liegt mitten auf dem Alten Friedhof, der bis heute von der evangelischen Kirchengemeinde getragen wird und zu den wenigen kirchlich verwalteten Friedhöfen Hessens gehört.

 

Ort der Stille
Die Auferstehungskirche ist ein Ort für Gebet, Andacht und Besinnung. Besonders eindrucksvoll sind Gottesdienste zu Ostern, Trauungen und kleinere musikalische Veranstaltungen im historischen Kirchenraum.

 

Geschichte in Kürze

Die Geschichte der Auferstehungskirche reicht weit ins Mittelalter zurück.
Im 14. Jahrhundert gehörte sie als Eigenkirche den Herren von Vilbel, die am nördlichen Rand des Wildbanns Dreieich als kaiserliche Reichsministeriale tätig waren.

Ein wichtiger Einschnitt folgte 1443: Nach dem Tod Walthers von Vilbel wurde die Kirche durch Beschluss des Konzils von Basel zur Gemeindekirche mit einem geistlichen Pfarrer.
Später wurde die Kirche dem Marienstift Lich inkorporiert, das auch für Ausbau und Unterhalt verantwortlich war.


Mit der Reformation wechselte die Vilbeler Gemeinde 1548 zum lutherischen, 1597 zum reformierten Glauben.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche schwer verwüstet und anschließend wieder aufgebaut.


Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts diente sie als Simultankirche für katholische und evangelische Christen und trug den Namen St.-Alban-Kirche.
Erst nachdem die katholische St.-Nikolaus-Kirche wiedererrichtet worden war, wurde sie vollständig der reformierten Gemeinde überlassen.


Besonders sehenswert sind der mittelalterliche Turm mit seinem spätgotischen Sterngewölbe, historische Grabmale sowie das bei Restaurierungsarbeiten entdeckte Fresko.

Nach einer umfassenden Sanierung wurde die Kirche 2006 wiedereröffnet. 

Regelmäßig finden Führungen in der Auferstehungskirche statt, bei denen die Geschichte der Kirche lebendig erfahrbar wird.  

 

Kirche auf einen Blick



    Adresse:             
Lohstraße 82 , 61118 Bad Vilbel

Ortsteil:              Kernstadt

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Gottesdienste     
an besonderen Tagen

Offene Kirche (zwischen Ostern und Ewigkeitssonntag) :
samstags 10-18 Uhr
sonn- und feiertags 12-18 Uh


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Barrierefreiheit:   
Zugang
mit Unterstützung möglich,
 teilweise steil/uneben

 Parken: 
Parkplätze am
Friedhof (oberhalb der Kirche)