Auf den Spuren der Antike und des Apostels Paulus (Herbst 2025)

Auf den Spuren der Antike und des Apostels Paulus (Herbst 2025)

Auf den Spuren der Antike und des Apostels Paulus (Herbst 2025)

# Kulturfahrten - Rückblicke

Auf den Spuren der Antike und des Apostels Paulus (Herbst 2025)

„Früh morgens, noch fast allein, standen wir in den Ruinen des alten Delphi und konnten spüren, dass dieser Ort eine besondere Bedeutung hatte.“ – Gedanken von Nicole Rölike, die an der neuntägigen Herbst-Kulturfahrt der Ev. Auferstehungsgemeinde nach Griechenland teilgenommen hatte. Wie in Delphi gab es an vielen Orten die Ruinen von Tempeln und anderen Stätten aus unterschiedlichen Epochen der griechischen Antike zu sehen: Da war die frühe Hochphase in Mykene mit dem berühmten Löwentor - der älteste besuchte Ort. In Athen, Korinth, Epidauros und Delphi besuchte die Reisegruppe Stätten der griechischen Blütezeit im ungefähr 5. Jahrhundert vor Christus. In Epidauros war es die mit dem gott Asklepios verbundene Heilkunst, in Delphi das weissagende Orakel und beim Athena-Tempel auf der Akropolis die Blüte der griechischen Hochkultur.

© Klaus Neumeier

Besonders war es vom ersten Tag an, auf den Spuren des Apostels Paulus unterwegs zu sein. Für Daniela Nicolay Anlass, den eigenen Glauben zu bedenken: „Welche unglaubliche Kraft, Energie, Mut, Ausdauer hat Gott Paulus gegeben, um dies alles durchzustehen und trotzdem weiter zu predigen. Diese Verbindung wünsche ich mir auch zu Gott.“ In Philippi war es der Besuch der ersten auf dem europäischen Kontinent von ihm gegründeten Gemeinde. In Korinth bedachte der Apostel die Gemeinde mit mehreren Briefen, die heute im Neuen Testament zu finden sind. In Athen schließlich predigte er auf dem Hügel des Areopag über den „unbekannten Gott“; Dort, wo üblicherweise die Volksversammlung zusammenkam und jetzt Paulus seinen Glauben an Jesus Christus bekannte! Bernhard Kogel fasste seine Eindrücke für viele zusammen: „Besonders beeindruckt habe mich die vielfältigen Andachten an den Wirkungsstätten des Apostels Paulus.“ Diese Andachten wurden in der Regel von Gruppenteilnehmenden übernommen, Pfarrer Klaus Neumeier hatte mit dem Kulturfahrtenteam die Reise geplant und freute sich jetzt über die vielen unterschiedlichen Gedanken, die in die täglichen Andachten eingebracht wurden. 

© Klaus Neumeier

Dazu kamen die Königsräber der (späten) mazedonischen Könige – Kommentar von Britta Betz: „Besonders beeindruckend waren für mich die mazedonischen Königsgräber mit den direkt vor Ort ausgestellten Grabschätzen der dort beerdigten Königen, vor allem dem Vater Alexander des Großen, Philipp ll.“ Ja, so machen auch Museen mit antiken Ausstellungsstücken Freude! Die Meteoraklöster stammten aus ganz anderen Zeiten und beeindruckten durch ihre unglaubliche Lage auf den Felsen! Wie immer sehr harmonisch wurde das stramme Besichtigungs- und Fahrprogramm gestaltet. Grita Steffen: „Als „Neuling“ in der Gruppe habe ich mich zu keinem Zeitpunkt isoliert oder ausgeschlossen gefühlt.“

© Klaus Neumeier

Lutz Rosenkranz

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