- Station 4 -

Die kaiserliche Jagd

 

Eine Kirche am Rand eines großen Jagdgebietes -
ein Fresko aus der Welt mittelalterlicher Herrschaft. 

 

Das Fresko entdecken

Vier Hörstationen führen Schritt für Schritt durch die Geschichte des Freskos - von der ersten Beobachtung bis zur möglichen Bedeutung der Jagdszene

Station 4 - Die kaiserliche Jagd

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Laufzeit: ca. 10 Minuten

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Worum geht es bei dieser Station?

Hinweise sprechen dafür, dass hier keine gewöhnliche Jagd dargestellt ist.

In dieser Station wollen wir die Jagdszene des Freskos genauer deuten.

Die weißen Hunde erinnern an sogenannte Bracken — speziell gezüchtete Jagdhunde des Hochmittelalters.

Auch Pferd, Jagdhorn und die mögliche Darstellung eines Reiters passen zu einer höfischen oder sogar königlichen Jagd.

Besonders bedeutend war in dieser Region der Wildbann Dreieich, ein großes kaiserliches Jagdgebiet südlich des Mains.

Nur ausgewählte Personen durften dort jagen.

Jagd war damit nicht nur ein Privileg — sondern sichtbarer Ausdruck von Macht und Herrschaft.

Vielleicht zeigt das Fresko deshalb mehr als nur Tiere und Bewegung.

Möglicherweise erzählt es von einer Welt, in der Kirche, Adel und königliche Ordnung eng miteinander verbunden waren.

Im Mittelpunkt dieser letzten Station steht deshalb eine vorsichtige Deutung:
Das Fresko könnte Teil der Erinnerung an eine kaiserliche Jagd gewesen sein — mitten in einer kleinen Kirche am Rand des Wildbann Dreieich.

 

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Das Fresko

 

Was ist überhaupt ein Fresko?

Eine Maltechnik, die Jahrhunderte überdauern kann

Die Hunde

Windspiele und weiße Bracken 

Kaiserliche Jagd

Die kaiserliche Jagd im Wildbann Dreieich