Südindien

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Partnerschaft, die trägt – Die Partnerschaft mit den Kinderheimen in Südindien

Seit vielen Jahren verbindet die Auferstehungsgemeinde Bad Vilbel eine enge und lebendige Partnerschaft mit zwei Kinderheimen der Tamil Evangelical Lutheran Church (TELC) in Südindien. Diese Partnerschaft ist weit mehr als ein bloßes Unterstützungsprojekt – sie ist gelebter Ausdruck einer Verbundenheit im christlichen Glauben über Kontinente und Kulturen hinweg, und ein gegenseitiger Austausch, der alle Beteiligten bereichert.

In den Heimen leben Kinder aus sozial stark benachteiligten und armen Familien (unter anderem Dalits), sowie Kinder, die ein oder beide Elternteile verloren haben.

Für viele Eltern ist die finanzielle Lage so prekär, dass sie das tägliche Überleben ihrer Kinder nicht sichern können. Die Kinderheime bieten den Kindern ein Zuhause – mit regelmäßigem Essen, Kleidung, einem sicheren Schlafplatz und einer durchgehenden Betreuung vor Ort. Besonders wichtig: Die Kinder erhalten Zugang zu Bildung – ein Schlüssel zu einer besseren Zukunft und ein entscheidender Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung vor Ort. 

Die Partnerschaft mit der Auferstehungsgemeinde zeigt sich nicht nur in finanzieller Unterstützung, sondern auch in persönlichem Austausch. Bereits zwei Mal waren Gemeindemitglieder (Hanna Mebus und Marit Debé) jeweils sechs Monate als Freiwillige vor Ort in Kamuthi. Sie haben in den Kinderheimen mitgearbeitet und den Alltag mitgelebt. Ihre Hauptaufgabe war es, Zeit mit den Kindern zu verbringen: mit den Kindern lernen, spielen, das tägliche Leben teilen und dabei wertvolle interkulturelle Erfahrungen sammeln.

Die Beziehungen zu den Kinderheimen leben von Vertrauen und persönlichem Kontakt. Das wird auch in der engen Verbindung zwischen der Heimleitung aus Kamuthi (Helen Thanapackiam) und Mitgliedern der Auferstehungsgemeinde deutlich. Die Heimleiterin war bereits mehrfach, dank privater deutscher Finanzierung in Deutschland zu Besuch - und auch in Kamuthi und Tranquebar waren bereits  mehrfach diverse Gemeindemitglieder. Diese Begegnungen ermöglichen einen Dialog  auf Augenhöhe, stärken das gegenseitige Verständnis und helfen, die Bedarfe vor Ort noch gezielter zu unterstützen. 

Die Partnerschaft mit den Kinderheimen in Kamuthi und Tranquebar ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie nachhaltige Hilfe gelingen kann – durch Verlässlichkeit, persönliche Begegnungen und ein gemeinsames Ziel: Kindern in schwierigen Lebenssituationen eine hoffnungsvolle Perspektive zu schenken. 

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